Dark Stores: Der Letzte macht das Licht aus

Die Globalisierung hat nicht nur zu einem größeren Austausch der Kulturen geführt, sondern auch zu einem immer größer werdenden Leistungsdruck bedingt durch eine immer breiter werdende Konkurrenz. Diejenigen, die „nur“ 5-6 Tage in der Woche arbeiten, werden von solchen überrannt, die in Hoffnung auf eine bessere Lebensqualität 7 Tage die Woche malochen – und das zu einem Niedriglohn. Hinzu kommt der nicht nachlassende Trend der Firmenfusion zu einem alles in den Schatten stellenden Multikonzern, der den Mittelstand im Wettbewerb ausbremst. Der New Yorker Fotograf Brian Ulrich hat nun nichts anderes gemacht, als dicht gemachte Läden zu fotografieren, die Opfer dieses Systems geworden sind. Menschen finden sich auf diesen Bildern nicht. U. a. deshalb finde ich seine Fotoreihe „Dark Stores“ so genial. Tote Läden, Gräber, die nicht schweigen, sondern den Betrachter zu fragen scheinen: Wo bleibt der Mensch im Zeitalter des globalen Marktes?

(via Nerdcore)

Verwandte Artikel:

Schreibe einen Kommentar:

(erforderlich)
(erforderlich) (wird nicht veröffentlicht)