Oh man, ich habe überlegt: Soll ich das lieber in die Links packen, wo es keiner sieht, oder ins Blog stellen, was nicht gerade zur Niveausteigerung beiträgt. Aber ich pfeif mal wieder auf’s Niveau. Denn süße Baby-Kaninchen, die eine Löwenzahnblüte essen, gehören nun mal zum Licht im grauen Alltag.
Irgendwie kam ich die letzten Tage zu nix. Natürlich ist dieses (wie ich finde, lustige) Video nicht an mir vorbei gegangen. Also blogge ich das hier exklusiv für die Leser, die nur mein Blog lesen (alle anderen kennen es nämlich schon). Nachfolgend noch eine wichtige Info vom Autor:
No insects, cursors or mice were harmed in the making of this movie. The mantis was returned to the wild.
Sicher verlangen die natürlichen Instinkte eines Mannes in der Nacht nur nach einem bestimmten Softdrink. Aber mal im Ernst: Dieser Spot hier ist wirklich ganz nett gemacht, und wird im Übrigen beim heutigen Superbowl-Spektakel im US-Fernsehen ausgestrahlt (um 23:35 in der ARD).
CGI-Fotograf Thomas Mangold arbeitet für einige namhafte Agenturen und Klienten – das nicht ohne Grund! Den beeindruckenden „Mosquitofant“ gestaltete er für das Printmagazin WirtschaftsWoche. Für mehr ausgezeichnete und surreale CGI-Arbeiten empfiehlt sich ein Besuch seiner Website.
Tiere sind, was Unterhaltung betrifft, immer noch der Burner, hier in diesem Fall der Dance-Burner. Ich nehme an, die Möwe will sich die Würmer an die Oberfläche trampeln und ahnt nicht, dass sie eine perfekte Choreographie zu Michael Sembello’s „Maniac“ aka „Flashdance Song“ hinlegt.
Der als Commercial getarnte (!) Kurzfilm „Nolan’s Cheddar“ von Animatronic-Entwickler und Filmemacher John Nolan geht nicht nur an die Nerven, sondern auch an die Lachmuskeln!
Parry Gripp, den wir von solchen viralen Welthits wie „Cat Flushing A Toilet“ oder „Chimpanzee Riding A Segway“ kennen, hat sich nun dem Thema des „Hot Dog“ gewidmet – in einer sehr wortwörtlichen Umsetzung zu seinem neuen Song „Hot Dog Time“ featuring „Uter the amazing Wiener Dog“.
Hoffen wir mal, dass dieser Bus im Schlangengriff aufgrund des allgemeinen Erstaunens keine Unfälle verursacht. Verantwortlich dafür wären dann die dänische Agentur Bates Y&R und Art Director Peder Schack, die den Kopenhagener Zoo mit dieser Werbung so großartig in Szene gesetzt haben.
Bewegt wurde Filmemacher und Motion-Designer EB Hu zu seinem Kurzfilm „Lucky“ – wie er in einem Interview verrät – durch bedrückende Fotos vom japanischen Walfang. Er verglich diese Aufnahmen mit den Bildern seiner Katze, und ihm ging die Ironie bei dem Ganzen auf: Zum einen ist manchen Tieren das „Glück“ widerfahren, beim Menschen ein Zuhause zu finden, während andere Tiere von ihm auf brutale Weise gejagt werden. Zum anderen haben die Haustiere ihren Sinn für Freiheit verloren und betteln beim Menschen um Futter. Ich kann nur sagen: Wenn man sich seinen Film anschaut, sieht man dort diese Gedanken anrührend zum Ausdruck gebracht.
Wieder ein Eichhörnchen, das einen Paintball für eine Nuss gehalten hat – im Bild festgehalten durch den Squirrel Hugger. Gott sei Dank sind die Dinger aus Lebensmittelfarbe und Gelatine, d. h. dem Tierchen ist durch seine Fehleinschätzung kein Schaden widerfahren. Aber der Blick ist köstlich.
Eine Band aus Hamstern, die zu ihren Instrumenten schreiten und jazzen? Im viralen Marketing ist alles möglich. Und diese Getränkemarke setzt (zurecht) auf den werbewirksamen „Cute Overload“.
Wer wissen will, was nach Cat Flushing A Toilet, Roomba Cat, Karton-Maru und Stalking Cat der nächste virale Katzenblockbuster wird: Üüübeeerraaaschuuung!
Die Bilder des Fotografen Andrew Zuckerman wirken nicht nur jedes für sich absolut perfekt auf den Betrachter, sondern auch seine Motive haben es in sich. Für seine neueste Portrait-Reihe „Bird“ (als Buch erschienen) ließ er die Tiere nicht in sein New Yorker Atelier kommen, sondern er besuchte die verschiedenen Vogelarten vor Ort in ihrem heimischen Gehege und machte daraus kurzerhand ein Atelier. Weitere Auszüge und ein interessantes Video von diesem Shot gibt es nach dem Klick.