Auf den ersten Blick ist man geneigt zu denken: „Wow! Was für schöne Fotos!“ Findet man dann heraus, dass es sich hierbei um ultrarealistische Bleistift-Zeichnungen von Paul Lung handelt, ist die Faszination perfekt. Mehr seiner Werke gibt es bei deviantART und Illusion 360 zu bewundern.
Für die eigentümlichen wie wundervollen (Charakter-)Zeichnungen sorgte Matias Vigliano, die Animation im Stile eines 30er-Jahre-Trickfilms erledigte Dante Zaballa und den Sound designte Ariel Gandolfo. Herausgekommen ist ein meisterliches wie abgedrehtes Trickfilmkonfetti aus Argentinien.
Nick Gentry malt Portrait-Bilder auf Floppy Disks und Videotapes. Aber wer jetzt glaubt, damit hat es sich, ist weit gefehlt. Der britische Künstler schreibt über die Hintergründe seiner Arbeit:
Each floppy disk used in the paintings has a history and story of its own. It represents the increasing pace of the modern life cycle, where objects are created, used and disposed of quicker than ever. To challenge this notion, as these personal artefacts of life are cast aside, the obsolete are now given new life and a renewed purpose by using them as a medium for art. […]
Seine Gemälde sind also ein Manifest gegen die Wegwerfgesellschaft. Was heute entwickelt wird, hat morgen seine Funktion schon verloren. Gentry gibt den alten Medien eine neue in der Kunst.
Ich habe keine Ahnung, welche Techniken die Künstlerin Aleksandra Rdest bei ihren Gemälden anwendet, aber das spielt ja auch gar keine Rolle, um sie wunderschön zu finden.
Hier ein sehr schönes Timelapse-Video, in dem uns der texanischen Graffiti-Künstler 2:12 zeigt, wie er mittels Schablonen und viel Farbe eine Geisha auf ein Aluminium-Schild pinselt und sprayt.
Hier ein wundervoller Motion-Design-Film von Jopsu Ramu (vom Design-Studio Musuta mit Sitz in Tokyo und Helsinki) in Zusammenarbeit mit Shun Kawakami (Künstler und Designer aus Tokyo): „Urban Abstract“ ist eine faszinierende (mittels Vektorgrafiken, handgemalten Linien und Zeichnungen gestaltete) Reise durch städtischen Raum in drei verschiedenen Dimensionen.
Urban Abstract is a journey across urban space that unfolds in forty, 5 second parts. The journey, in one, two and three dimensions, is a bit like abstract surfing in which the original destination is only reached after a number of seemingly random yet linked detours occur. Points , lines, planes and other abstract elements create a journey through an Urban Abstract. […]
Der in New York werkelnde Künstler Scott Teplin hat alle Buchstaben des Alphabets mit Stift, Tinte und Wassermalfarbe als bewohnte 3-D-Comic-Gebäudequerschnitte gezeichnet. Ich liebe diese Details und alles, was es da zu entdecken gibt – so sehr, dass ich mir gleich alle 26 Bilder seiner gemütlichen Alphabet City (dank CC-Lizenz) ins Blog geklebt habe. Zum Schluss gibt es sogar noch ein daraus erstelltes Feingut-Logo zu begutachten. Mehr nach dem Klick.
Streetartist Dan23 aus Straßburg zeichnet ausdrucksstarke Portrait-Aquarelle und -Acrylgemälde voller Energie und Leben. Mehr davon gibt es auf seiner Website und in seinem Flickr-Portfolio.
Den mittels Gouache zur Papier gebrachten „Space Garden“ von Aaron und Ayumi aka Apak finde ich irgendwie niedlich. Alle drei Bilder gibt es in voller Größe auf deren Website hier zu bewundern.
Grzegorz Domaradzki aka I Am Gabz wurde darum gebeten, Cover-Entwürfe für das Debut-Album „Sleepwalk“ des polnischen Duos Kucz +Kulka vorzubereiten. Seine fantastischen Vorschläge seht Ihr oben. Leider werden sie nie ein Ladenregal sehen. „Unfortunately project was REJECTED“, so Domaradzki. Nichtsdestotrotz gibt es unten das neue Video zu ihrem schönen Song „Got a Song“.
Zum einen mag ich die Farben, die Hannah Stouffer für ihre wundervollen Illustrationen verwendet, zum anderen die Motive. Im Gesamten einfach purer Augenschmaus. Oben ihr „The Lost Storm“.
Hier zwei Auszüge der fantastischen Print-Arbeiten von Byroglyphics. (l: Blackpop; r: Guangxi.)
For my Graphic work I compile as much source material as possible in the form of textures, random marks and scribbles etc and scan it all, the primary image is drawn and also scanned. I then manipulate the constituent parts on the computer, I keep the amount of layers to a bare minimum so the results are as spontaneous as possible. I dont use any filters at all to keep the ‚digital‘ nature of the image to a minimum.
Die junge Niederländerin Lois van Baarle zeichnet wundervolle Bilder und Illustrationen. Und das Beste: Sie animiert ihre Werke auch noch. „Trichrome Blue“ ist ihre beeindruckende Abschlussarbeit für die Hogeschool voor de Kunsten Utrecht (HKU) in Hilversum. Musik und Sound: Marcel Janssen.
Hier das wundervoll gezeichnete Video von Celeste Potter zu Sarah Blasko’s „No Turning Back“. Der Song ist eine Auskopplung aus ihrem aktuellen Album „As Day Follows Night“.