Da hat sich doch tatsächlich eine englischsprachige Newcomer-Band aus Paris den Namen einer deutschen Stadt am Fuße des Schwarzwaldes gegeben: Baden Baden. Oder alles nur Zufall? Wie es scheint kommen da jedenfalls großartige Melodisten auf uns zu, wie das Quintett mit seinem Debut-Video zum mitreißenden Song „Anyone“ nahelegt. Im Auge und Ohr behalten, sag ich da nur.
Wer das hier anklickt und sich erstmal wundert: „Mensch, ist ja nur Gelaber!“ Das ist Chris Chu, Leadsänger des kalifornischen Indie-Quartetts „The Morning Benders“, wie er ein paar Worte über die nachfolgende Live-Session zum Song „Excuses“ verliert. Mit der multi-instrumentalen und vielstimmigen Vorstellung dieser ersten Auskopplung aus dem neuem Album „Big Echo“ geht’s dann auch nach einer Minute los. Und spätestens dann wird einem klar: Das Warten hat sich gelohnt!
Antlers…Antlers… irgendwas sagt mir die Band… richtig! Die hatte ich vor einiger Zeit schon mal hier im Blog, damals mit dem Video zu ihrer wohlklingenden Debut-Single „Two“. Zwischenzeitlich ist daraus das Debut-Album „Hospice“ erwachsen. Evan Dennis drehte das Video zur zweiten Single „Bear“ aus diesem zehn Tracks umfassenden Werk der Band um Leadsänger Peter Silberman.
Hier das neue Video von Orenda Fink (der einen Hälfte des Frauen-Duos Azure Ray) zu ihrer wundervollen Ballade „Why Is the Night Sad“ aus dem aktuellen Album „Ask the Night“.
Hier das neue Video der schottischen Band Frightened Rabbit zu ihrer ersten Single-Auskopplung „Nothing Like You“ aus dem Album „The Winter of Mixed Drinks“, das im März 2010 erscheinen wird.
Zu den Newcomern, die mich 2009 am meisten beeindruckt haben, zählte ganz klar das britische Quartett Mumford & Sons (das so gar nicht britisch klingt, sondern eher eine epische Mischung aus Folk-Rock, Country und Bluegrass kocht). Nach „Little Lion Man“ präsentieren sie nun das neue Video zur zweiten Single-Auskopplung „The Cave“ aus ihrem grandiosen Debut-Album „Sigh No More“.
Das Label Dew Process schreibt auf YouTube zwar was von einer „second single from Mumford & Sons‘ phenomenal debut album“, aber wie Mesh zurecht in den Kommentaren anmerkt (danke!), ist „The Cave“ die dritte Auskopplung aus „Sigh No More“. Das Video zur zweiten Auskopplung „Winter Winds“ ist mir im November doch tatsächlich durch die Lappen gegangen… (dafür jetzt oben).
Dawn Landes – in Kentucky geboren, in Brooklyn lebend – versteht Rodeo als eine Metapher auf die Liebe, inspiriert durch ihre Urgroßmutter, die ihren einstigen Geliebten daran verlor. Jeder Song ein Stier, jeder Ritt eine Liebesgeschichte – resümiert sie über ihr aktuelles Album „Sweet Heart Rodeo“. Landes neue Single „Young Girl“ ist einer dieser Stiere, das Video hierzu drehte Jon Watts.
In ruhiger Melancholie schwelgt die erste Single-Auskopplung „End Times“ und liefert damit eine zuverlässige Probe für die Gesamtlinie des neuen gleichnamigen Eels-Album. Auf dem illustrierten Cover ist dann auch bezeichnender Weise Frontmann Mark Oliver Everett aka E als graubärtiger Herr mit tief-traurigem Blick abgebildet. Anders als beim Vorgänger „Hombre Lobo“ geht es hier also weniger laut, dafür mehr blueslastig zu (wofür ich persönlich ja einen größeren Faible habe).
Irgendwie hat Sarah Blasko imho was von der „ruhigeren“, „akustischeren“ Emiliana Torrini – hier mit dem Video zur neuen Single „Bird On A Wire“ aus dem aktuellen Album „As Day Follows Night“.
Die richtige Musik für einen relaxten Samstag, an dem man ein bisschen seine Bude in Ordnung bringt, Kaffee schlürft und es sich gut gehen lässt: Das irisch-tschechische Duo The Swell Season (Bio) verschreiben uns mit ihrem neuem Album ja auch „Strict Joy“, auch wenn das Video zur aktuellen Single-Auskopplung „Low Rising“ ziemlich verregnet daherkommt. Aber seht selbst…
Das niederländische Indie-Folk-Quartett Awkward I klingt alles andere als awkward, sondern mitreißend und anmutig! Hier mit einer grandiosen Live-Session von vier Songs (zwei davon aus ihrem aktuellen Album „I Really Should Whisper“) im Kirchengemäuer für Amsterdam Acoustics.
Adam Green ist zurück! Morgen erscheint seine sechste Platte „Minor Love“ – ein „Scheidungsalbum“, wie er es selber nennt. Der New Yorker Held des Anti-Folk verarbeitet darin v. a. den Zerbruch einer langjährigen Liebe – sein einsames und in dieser Hinsicht schmerzvolles Jahr 2009. Oben gibt es das zweite von vier Videos, die Dima Dubson mit Green zu seinem neuen Werk gedreht hat.
Balsam für die Seele: Jochen Distelmeyer live bei „Inas Nacht“ mit dem wundervollen Song „Nur mit Dir“ aus seinem aktuellen Debut-Album „Heavy“. Aber Achtung, liebes ungeduldiges Internetvolk: Nicht von Inas etwas langen Anmoderation entmutigen lassen – dran bleiben und aufdrehen!
Diverse Live-Acoustic-Sessions mit den Kings of Convenience gibt es bekanntlich viele, und wenn Ihr von daher jetzt denkt: „Laaangweilig…“, „Kennen wir doch alles schon…“, dann hört Euch erst mal diese beiden m. E. besonders wohltuenden Darbietungen für Schwedens Fernsehen svt an.
Der drumlastige Song „We Want War“ hält, was er verspricht: er klingt kriegerisch, zielgerichtet, voller Energie. Das von Daniel Askill gedrehte Video hierzu: perfekt, voller genialer Wassereintauch-Superslomo-Shots. Zu tun haben wir es übrigens mit der ersten Single-Auskopplung des britischen Indie-Quartetts These New Puritans aus ihrem neuen, noch bevorstehenden Album „Hidden“.
„Funeral Singers“ von Califone ist einer dieser Songs, die man ich rauf und runter hören kann. So richtig „hausgemachte“ Musik, Elektronik fehl am Platz, dafür um so mehr Gitarren. Das Video zu dieser Single-Auskopplung aus dem Album „All My Friends Are Funeral Singers“ drehte Tim Rutilli.
Oh, ich habe gesehen: Nur wenige Tage vor dem fantastischen Video zu „It’s okay“ veröffentlichte Saddle Creek Records den wiederum sehr naturverbundenen Clip zum gefühlvollen Song „Troubled“ des kanadischen Indie-Rock-Trios Land of Talk. Lass ich mal noch so als „neu“ durchgehen.
Fans von US-Folk-Rock-Bands wie den Fleet Foxes oder Bon Iver werden sich auch bei The Low Anthem bestens aufgehoben wissen. Das wundervolle Stop-Motion-Puppen-Video zu ihrem Song „Charlie Darwin“ drehten Glenn Taunton und Simon Taffe. Der melancholische Track entstammt Low Anthem’s drittem Album „Oh My God, Charlie Darwin“ (erschienen bei Nonesuch Records).
Der musikalische Stil der englischen Songwriterin Nancy Elizabeth erinnert mich stark an den der Kanadierin Leslie Feist. Wundervolle Klänge, hypnotisch beruhigend. Dazu dieses Slow-Motion-Video von Esther May Campbell und John Minton mit einer Frau, die ein Schwimmbecken springt. Was will man mehr. „Feet of Courage“ aus ihrem aktuellen zweiten Album „Wrought Iron“.
Regina Spektor gehört zu den Songschreiberinnen, die ihre Hörer mit wundervollen Melodien und Harmonien zu verzücken wissen. Da steckt ganz viel musikalische Schönheit und Anmut drin – wer’s nicht guckt, verpasst was! Hier mit dem Video zu ihrer Single „Eet“ aus dem aktuellen Album „Far“.