Oh man, ich habe überlegt: Soll ich das lieber in die Links packen, wo es keiner sieht, oder ins Blog stellen, was nicht gerade zur Niveausteigerung beiträgt. Aber ich pfeif mal wieder auf’s Niveau. Denn süße Baby-Kaninchen, die eine Löwenzahnblüte essen, gehören nun mal zum Licht im grauen Alltag.
Parry Gripp, den wir von solchen viralen Welthits wie „Cat Flushing A Toilet“ oder „Chimpanzee Riding A Segway“ kennen, hat sich nun dem Thema des „Hot Dog“ gewidmet – in einer sehr wortwörtlichen Umsetzung zu seinem neuen Song „Hot Dog Time“ featuring „Uter the amazing Wiener Dog“.
„+/- Hot Plate“ ist ein Teller, designt von Ami Drach und Dov Ganchrow, auf dem – wie man es von beheizbaren Heckscheiben kennt – ein dünner Metallfaden aufgedampft ist, der es vermag das darauf befindliche Essen warm zu halten oder ein Spiegelei zu brutzeln. Die eigentliche Besonderheit liegt aber auch im Muster des Metallfadens – wie oben zu sehen: z. B. hebräische Schriftzeichen.
We use the conductive properties of silk-screened gold or Amorphic Metal films in the same manner printed circuit boards or car windshield defrosters work. Hook up the plate to an electrical source and the current will run through the „decoration“ keeping food stuff warm. Ornate graphic patterns are given „function“- in the most modernist sense of the word. Here is a chance to take a fresh look in our bowls and discover they contain twice as much! Dinner on traditional table wear with a Smart dressing, Bon Apatite‘.
Wen die Brotschuhe nicht aus den Latschen hauen konnte, für den hab‘ ich das hier: Die Chefköche des Royal Plaza on Scotts in Singapore haben einen F1-Boliden im Maßstab 1:1 aus verschiedenen Brotarten gebaut, und ihn in der Hotel-Lobby aufgestellt. Alle Fotos gibt es hier und ein Video hier.
It took a total of 14 litres of water, 15 kg of yeast, 2 kg of salt, 10800 ml of food varnish and 549 hours of hard work to complete the car.
Die beiden Zwillingsbrüder und Designer R&E Praspaliauskas haben diese Brotpantoffel geschustert – aus echtem Brot, latschbar und essbar! Klar, kann man jetzt denken: „Woanders verhungern die Leute, …“ Aber die sind ja auch bestimmt eher zum Essen als zum Tragen, oder? Auf der anderen Seite: Schon mal auf einem Rummelplatz ein Lebkuchenherz „für meinen lieben Schatz“ gekauft?
Das hier hat etwas Bedrückendes: Der in London lebende Grafikdesigner James Reynolds veranschaulicht in seiner Fotoreihe „Last Suppers“ neun Henkersmahlzeiten, die sich zum Tode Verurteilte vor ihrer Hinrichtung gewünscht haben (möglicherweise basierend auf dieser Liste).
Nicolas Lampert und Micaela O’Herlihy haben ein drei Meter hohes Brathähnchen aus Polystyrol-Hartschaum geschnitzt, und dieser ulkigen Skulptur mittels Latex-Farbe und Hochglanz-Lack noch die nötige Lebensechtheit eingehaucht. (Ein Dank an iGNANT für die Informationen!) Die Ausflüge des Riesen-Brathähnchen kann man sich auf Nicolas Lampert’s Website unter „installations“ anschauen.
Nach einer umfassenden Video-Analyse komme ich zu dem Schluss: kein Fake! Möglicherweise aber das Produkt einer bedenklichen Gen-Manipulation. (Das Huhn erholt sich noch von den Strapazen.)
Nach „MPC de torradas“ hier das neue Stop-Motion-Viral „Tic Tic Tac Wafer’s Keyboard“ der Agentur Hardcuore für den brasilianischen Safterzeuger Dobem ft. ein Neapolitaner-Keyboard (oder sowas).
Dieser Stop-Motion-Film von Brent Barson als Eröffnungsintro für das 5. Typophile Film Festival verbindet gekonnt zwei Dinge, die ich liebe: elegante Schriftarten und deftige Feinkost. Und das Tolle ist (auch): keine 3D-Computer-Animationen wurden hierfür benötigt – alles handgemacht.
Da ich mich mit dem US-amerikanischen TV-Programm nicht allzu gut auskenne, kann ich nur mutmaßen, dass sich die obige Szene in einer Sendung à la Frauentausch abgespielt hat. Und anscheinend wollte hier die neue Hausfrau dem verzweifelten Jungen den Speck verweigern. Der hat dann bezeichnende Sachen von sich gegeben, die in diesem Remix gekonnt verwurstet wurden.
Situation: Das Kind wird in einen Raum geführt, in dem nichts weiter steht, als ein Stuhl und ein Tisch mit einem Teller darauf, auf dem sich ein Marshmallow befindet. Die Begleitperson wird das Kind mit dem Marshmallow für kurze Zeit alleine lassen und ihm anbieten: 1. Es kann den Marshmallow sofort essen. 2. Es kann warten, bis die Begleitperson mit einem zweiten Marshmallow zurückkommt. Den gibt es aber nur dann, wenn der erste Marshmallow bis dahin noch unverzehrt geblieben ist.
Frage: Wird das Kind um eines zweiten Marshmallow willen der Versuchung widerstehen können?
Hier hat der schwedische Fotograf Andreas Soderberg einen verfaulenden Apfel festgehalten und daraus eine Vor- & Zurück-Timelapse-Filmschleife gemacht. Der im Film zu hörende Atem tut sein Übriges, so dass sein „Ecological Apple“ bestens wie ein atmender Apfel daherkommt.
Da läuft einem doch gleich das Wasser im Munde zusammen – alleine wenn ich auf diese herrliche Himbeersoße schaue, nicht zu vergessen die French Vanilla Cream und das Schokoladenhirn mit Zuckerguss auf Kuchen gebettet. Eine meisterlich zombiotische Kreation von Pamela Frantz.
Ein Cheeseburger-Portemonnaie von Toddland für alle, die hinter dem Schulhofskiosk mal verkloppt werden wollen. Kostenpunkt $25 (dicke Lippe inklusive).
Ich denke, das hier wird das Leben vieler Bananen-Liebhaber grundlegend verändern. Manchmal ist die unscheinbarste Methode eben die genialste. Querdenken lohnt sich.