(YouTube Direktlisztomania, via StyleSpion)
Der New Yorker PS22 Chorus hat es diesmal meisterlich mit Phoenix‘ „Lisztomania“ aufgenommen. Für mehr von den Kiddies schaut mal in deren YouTube-Channel vorbei oder stöbert auf Feingut.
(YouTube Direktlisztomania, via StyleSpion)
Der New Yorker PS22 Chorus hat es diesmal meisterlich mit Phoenix‘ „Lisztomania“ aufgenommen. Für mehr von den Kiddies schaut mal in deren YouTube-Channel vorbei oder stöbert auf Feingut.
Wer das hier anklickt und sich erstmal wundert: „Mensch, ist ja nur Gelaber!“ Das ist Chris Chu, Leadsänger des kalifornischen Indie-Quartetts „The Morning Benders“, wie er ein paar Worte über die nachfolgende Live-Session zum Song „Excuses“ verliert. Mit der multi-instrumentalen und vielstimmigen Vorstellung dieser ersten Auskopplung aus dem neuem Album „Big Echo“ geht’s dann auch nach einer Minute los. Und spätestens dann wird einem klar: Das Warten hat sich gelohnt!
(Awkward I – „Let’s get ready to die“)
Das niederländische Indie-Folk-Quartett Awkward I klingt alles andere als awkward, sondern mitreißend und anmutig! Hier mit einer grandiosen Live-Session von vier Songs (zwei davon aus ihrem aktuellen Album „I Really Should Whisper“) im Kirchengemäuer für Amsterdam Acoustics.
(YouTube Direktgänsehaut, indirekt via Radio Paradise)
Eigentlich wollte ich Ludovico Einaudi in die Links packen. Aber dafür sind seine Songs „Indaco“ und „Divenire“ einfach zu umwerfend schön – hier live von ihm im französischen Fernsehen dargeboten.
Eigentlich ist Ane Brunville aka Ane Brun wohl primär eine Songschreiberin. Manchmal covert sie aber auch – und das grandios! Kann man eine noch gefühlvollere Version von „True Colors“ zum Besten geben? Schaut euch unbedingt auch ihr Cover von Alphaville’s „Big In Japan“ bei Electru an, wo ich auf die norwegische Frau mit der außergewöhnlichen Stimme aufmerksam geworden bin.
Hier eine totale geniale Live-Vorstellung einer meiner liebsten Indie-Importe aus Schweden: Anna Ternheim mit ihrem Song „You Mean Nothing To Me Anymore“ in Stockholm am 27.11.2009.
Balsam für die Seele: Jochen Distelmeyer live bei „Inas Nacht“ mit dem wundervollen Song „Nur mit Dir“ aus seinem aktuellen Debut-Album „Heavy“. Aber Achtung, liebes ungeduldiges Internetvolk: Nicht von Inas etwas langen Anmoderation entmutigen lassen – dran bleiben und aufdrehen!
(SVT Direkt_Freedom_and_it’s_Owner)
Diverse Live-Acoustic-Sessions mit den Kings of Convenience gibt es bekanntlich viele, und wenn Ihr von daher jetzt denkt: „Laaangweilig…“, „Kennen wir doch alles schon…“, dann hört Euch erst mal diese beiden m. E. besonders wohltuenden Darbietungen für Schwedens Fernsehen svt an.
Weniger ist mehr. Das gilt insbesondere für Live-Acoustic-Sessions, die sich auf ein Mindestmaß an Instrumenten beschränken, und bei denen es auf die wahren Qualitäten eines Songs ankommt: Melodie und Text. Wie würden sich Coldplay unter solchen Bedingungen machen? Die Antwort lautet: wunderbar, wundervoll, großartig! Für die „Stripped“-Reihe @ I Heart Radio gaben sie einige Songs vom aktuellen Album und sogar ein Billie Jean-Cover zum Besten. Oben fange ich mal an mit der Performance, die mich am meisten beeindruckt hat: „Lost“. Alles Weitere nach dem Klick.
Selbst solche, die mit schwedischsprachiger Musik überhaupt nichts anfangen können, sollten sich das nicht entgehen lassen: Martin Stenmarck mit einer Unplugged-Performance seines Songs „1000 nålar“ in einem (und jetzt kommt’s…) Kaffeetassenkarussel! Ich guck mir das jetzt schwindelig.
(YouTube Direktrollentausch, via The Daily What)
Die britische Band Muse hat sich bei einem Auftritt in der italienischen TV-Show Quelli Che Il Calcio einen Jux erlaubt und zum Playback ihrer neuen Single „Uprising“ kurzerhand die Rollen getauscht. So meisterte Matthew Bellamy (sonst Vocals, E-Gitarre, Keyboard) mit schauspielerischer Leichtigkeit die Drums, während ein fake-singender Dominic Howard (sonst Drums) den E-Bass von Christopher Wolstenholme übernahm. Letzterer vergnügte sich dafür mit E-Gitarre und Keyboard von Bellamy.
Amsterdam Acoustics (bei Anne entdeckt) ist so eine ähnliche Reihe wie die Black Cab Sessions – nur spielen hier die geladenen Indie-Bands auf den Bürgersteigen und Plätzen von Amsterdam statt in der engen Atmosphäre eines Londoner Taxis. Oben mit den fantastischen Rue Royale und „Blame“.
(YouTube DirektLarsenLive, via MaritLarsenTV)
Die Studio-Version von Marit Larsen’s Hit „If A Song Could Get Me You“ hat mir ja schon mal ziemlich gefallen – aber die obige Live-Version (beim Radiosender N-Joy zum Besten gegeben) knallt noch mehr. Da zeigen sich die wahren Qualitäten der norwegischen Songwriterin. Wow!
Das neue Album der (von mir allerhöchst geschätzten) Kings of Convenience, „Declaration Of Dependence“, erscheint zwar erst am 2. Oktober 2009, doch YouTube-User LiveinHiDef hat bereits 9 der 13 Tracks via Handcam bei zwei Kings-Gigs im April 2008 in Seoul, Südkorea, mitgeschnitten – und das in einer ganz passablen Sound-Qualität. Somit spare ich mir die Worte über das Album, und Ihr könnt Euch hiermit selbst schon mal einen Eindruck davon machen.
(YouTube DirektTheForce, via Nerdcore)
Es ist kein Geheimnis, dass großartige Musik schon lange vor Daft Punk aus Frankreich zu vernehmen war. Nun wissen wir vielleicht auch, wer Daft Punk augenscheinlich inspiriert hat: Die Herren Yves Hayat, Richard Lornac und Jean-Paul Batailley alias Droids, hier bei ihrer spacigen TV-Performance von „The Force“ (1977). Wiederum inspirieren lassen hat sich das Trio bei seiner Gründung von Star Wars, auch wenn ihr einziges Album „Star Peace“ laut Citypaper mehr Anlehnungen zu „2001: A Space Odyssey“ aufweist.
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass das aktuelle Album von U2, „No Line on the Horizon“, noch nicht in meinem Regal steht. „Magnificent“ ist ein weiterer Grund, das zu ändern.
Er prägte die 80er und 90er wie kein anderer: Michael Jackson. Mit ihm ist man als Kind jener Tage quasi aufgewachsen. Selbst wenn man sich seiner Präsenz hätte entziehen wollen – es wäre unmöglich gewesen, so gar nichts von ihm auf die Ohren zu bekommen und seinem Namen niemals zu begegnen. Deshalb wird an diesem Tag die Welt für viele viele Menschen irgendwie eine andere sein – so ohne Michael Jackson, der ja irgendwie „schon immer“ da war – auch wenn ihn nur ganz ganz wenige wirklich kannten.
(YouTube DirektBlackHeartedLove)
Am 12. Juni waren PJ Harvey & John Parish bei David Letterman zu Gast und haben in einer atemberaubenden Performance ihren Kracher „Black Hearted Love“ aus dem aktuellen Album „A Woman a Man Walked By“ zum Besten gegeben.
(Ich liebe ihren Knicks.)