(YouTube Direkttraumhaft, via The Daily What)
Hier was zum Entspannen für den Sonntagabend: Das fantastische Video der WeWereMonkeys zu Land of Talk’s unglaublich smoothen Track „It’s Okay“ aus dem Album „Some Are Lakes“.
(YouTube Direkttraumhaft, via The Daily What)
Hier was zum Entspannen für den Sonntagabend: Das fantastische Video der WeWereMonkeys zu Land of Talk’s unglaublich smoothen Track „It’s Okay“ aus dem Album „Some Are Lakes“.
„An Autumn’s Tale“ von dem werten Filmemacher Leonardo Dalessandri (guckst du hier) ist weniger ein Kurzfilm mit konkretem Handlungsverlauf als mehr ein Film der wundervollen Herbsteindrücke – natürlich und menschlich. Das Leben eingefangen, ein bisschen nachcoloriert (oder farbgefiltert?), unterlegt mit der gefühlvollen Musik des Cinematic Orchestra und ihrem Track „To Build A Home“.
(Vimeo Direktmaybe, via C33)
Zwei Fragen gingen mir durch Kopf, als ich mir dieses Video zum sonnendurchfluteten Song „Maybe So, Maybe No“ zu Gemüte führte. a) Ist das wirklich neue Musik oder der Re-edit eines Soul-Hits aus den 70ern? b) Ist der Kerl in dem Video wirklich der, der das Ganze hier fabriziert und singt? Als ich mich dann mal in die Story von Mayer Hawthorne vertiefte, musste ich schmunzeln, denn genau diese zwei Fragen bewegten auch den Chef des Stone Throw-Labels, Peanut Butter Wolf, als ihm der 29-jährige Smokey Robinson-Liebhaber aus Ann Arbor, Michigan vorgestellt wurde:
„He showed me two songs and I didn’t understand what I was listening to,“ Wolf recalls. „I asked him if they were old songs that he did re-edits of – I couldn’t believe they were new songs and that he played all the instruments.“
And after meeting in person, it was even harder for Wolf to believe that Hawthorne was also the lead vocalist. Few expect such heartfelt sentiment to come from a 29-year-old white kid from Ann Arbor, but he has caught the ear of his family at Stones Throw, as well as BBC Radio 1 host Gilles Peterson and producer/DJ Mark Ronson. […]
„I think Mayer is the only artist in the history of the label that I’ve signed after hearing only two songs,“ says Peanut Butter Wolf. „Sometimes, you just know it’s the right thing to do.“
[Update] Also auch wenn Mayer Hawthorne ansonsten neue Sachen machen sollte, ist „Maybe So, Maybe No“ in jedem Fall ein Cover und im Original von The New Holidays (danke terenceZ!). Dass er das Cover aber zumindest selbst singst und neu eingespielt hat – davon kann m. E. ausgehen.
Das neue Album der (von mir allerhöchst geschätzten) Kings of Convenience, „Declaration Of Dependence“, erscheint zwar erst am 2. Oktober 2009, doch YouTube-User LiveinHiDef hat bereits 9 der 13 Tracks via Handcam bei zwei Kings-Gigs im April 2008 in Seoul, Südkorea, mitgeschnitten – und das in einer ganz passablen Sound-Qualität. Somit spare ich mir die Worte über das Album, und Ihr könnt Euch hiermit selbst schon mal einen Eindruck davon machen.
(YouTube DirektSungha, via YouTube)
Was für ein Fingerstyle. Gänsehaut. Sungha Jung spielt Joan Osborne’s „One Of Us“.
(Vimeo DirektCeSoir, via KFMW)
Nur wenige Sekunden gesehen und ich wusste: das muss auf Feingut. Relaxter, feinfühliger Sound garniert mit einem wundervollen Stop-Motion-Video. Hach… Das kanadische Quartett Monogrande mit „Ce Soir“ aus ihrer aktuellen EP „La saveur des fruits“.
(YouTube DirektInMyDreams, via OfficialEels)
Hier das aktuelle Video zur neuen Single-Auskopplung „In My Dreams“ aus dem Album „Hombre Lobo“ von EELS. Ich sage nur: Eine ziemlich haarige Angelegenheit.
Bislang hat mich kein Commercial so angesprochen wie dieses (in nahezu allen Punkten, außer das mit dem Joghurt ohne Löffel). Der perfekte Einstieg ins Wochenende.
(Vimeo DirektGottardoNord | via PolkaRobot, I Heart Pluto)
Oben einer der besten Tilt-Shift-Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Mit 6 Minuten Laufzeit muss man sich für „Gottardo Nord“ allerdings etwas Zeit und Ruhe mitbringen. Dafür erwartet einen der Genuss purster Eisenbahnromantik. Hierzu wählten Andi Leemann und Jeri Peier das genialste Motiv, das man sich für die Tilt-Shift-Technik denken kann: Züge der Gotthard-Bahn auf ihrer gemütlichen Fahrt durch die Bilderbuchlandschaft um die Schweizer Städte Sisikon und Göschenen. Und weil’s so schön ist, unten der neue Film von Tilt-Shift-Meister Keith Loutit, „Bathtub V“, der diesmal den Industriehafen von Sydney zur Badewanne werden lässt.
(Vimeo DirektBathtubV | via PolkaRobot)
Wieder mal ein großartiger Fingerstyle eines anscheinend immer besser werdenden Sungha Jung (und der war doch schon atemberaubend)! Diesmal mit einem tollen Cover des wundervollen Stückes „Memories“ der Solo-Gitarristin Andrea Castelfranato.
Dieses Video bringt zu wunderbarer Musik folgende wissenschaftliche Erkenntnisse:
1. Katzen haben keinen Sinn für Uhren und schon gar nicht für Wecker.
2. Katzen schlafen noch gar nicht wirklich, wenn sie so geordnet daliegen, sondern ihre Tiefschlafphase setzt erst ein, wenn sie sich verkrümmen, sich auf den Rücken legen oder sonstige ulkige Positionen einnehmen.
3. Katzen schlafen nicht lange, aber häufig.
(Vimeo Direktpinnen, via Scene 360)
Die wunderbaren Indie-Newcomer Wave Machines aus Liverpool verschenken nicht nur ihre großartige Single „Keep The Lights On“, sondern haben sich zu ihrem Song „The Greatest Escape We Ever Made“ von Token Films ein wunderbares Stop-Motion-Video produzieren lassen. Hierzu filmte Director Stuart Lanceley, die Band zunächst mit einem Camcorder, lies sich die Einzelbilder nach Bearbeitung am Computer ausdrucken und die Band von der Band aus dem Papier schneiden. Der Rest versteht sich von selbst. So richtig tricky wird es, wenn sich die Kamera mitte des Videos um die 2D-Papierschnipsel dreht.
Many thanks to the wonderful people who helped me with the epic amount of animation necessary, I couldn’t have kept going without you! Thanks also to the band for doing so much printing and cutting out, well done to you all!
Ein Kurzfilm von Leonardo Dallesandri mit schönen, atmosphärischen Bildern aus der verschlagenen Gegend von Val D‘agri, Basilicata, Italien. Ohne den vortrefflichen Song Bellissimo von Ilya (aus dem Jahr 2004!) wäre das alles natürlich nichts. Sein etwas älteres Lippenspiel „Lip Dub“ (unter Vimeo-Kennern sicher schon kalter Kaffee) kann sich ebenso sehen lassen – allerdings erst nach dem Klick. weiterlesen

Jeder hofft irgendwas, jeder glaubt irgendwas. Irgendwas, was ihn durch den Tag bringen lässt, was ihr den Mut zum Atmen gibt. Die Frage ist immer nur, wie sich eine Hoffnung auf die Zeit hin bewährt. Eine Hoffnung, die sich nicht bewährt, wird zur schmerzlichen Enttäuschung. Ich habe hier auf diesem Blog noch nichts darüber geschrieben, was ich glaube, was mir Hoffnung gibt und mich atmen lässt. Es ist Hoffnung. Sie könnte mich enttäuschen – wird sie aber nicht. Denn in meinem Herzen ist es Wissen, ist es Kraft, die mich anrührt – die nicht aus mir selbst kommt. Für Charlie Hall ist es „Mystery“.

„April (For Pittsburgh)“ ist kein spektakuläres aber ein wundervoll atmosphärisches Stop-Motion-Werk von Mothlight Creative aus dutzenden, farbkorrigierten Fotos eines in Frühlingsabendlicht getauchtem Pittsburgh im April.
Pooka, Neil Young, Will Oldham, Gillian Welch, Kate Bush, Mark Hollis, Mazzy Star, Tori Amos, Nick Drake, John Martyn, PJ Harvey, Leonard Cohen, Wilco, Neko Case und viele andere haben die australische Songschreiberin Laura Jean geprägt, beeinflusst, inspiriert. Das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen, es kann genossen werden, tief und rührend.
(Vimeo Direkt_Herbstgeschichte | via Likecool)
Entscheidend für etwas Großes sind nicht (nur) die Mittel (Geld, Ausstattung, Material), sondern (auch) Geist, Beseelung, dieser kreative Funke. Solchen Geist haben Lucinda Schreiber und Yanni Kronenberg, die für den wundervoll melancholischen Song „Autumn Story“ der australischen Indie-Band Firekites eines der besten Musikvideos produziert haben, die mir die letzte Zeit unter die Augen gekommen sind. Produktionsaufwand: Kreide, ein paar Kreidetafeln und eine Kamera. Ergebnis: Brilliant Awesome.
Und weil ich dadurch so ziemlich auf den Geschmack von Firekites gekommen bin, gibt es nach dem Klick noch einen feinen Nachschlag – mit dem Video zu ihrem Song „Same Suburb Different Park“ (diesmal Director: Matt Richards, trainweck 20/20).
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Sungha Jung – oder wie ich ihn gerne nenne: „The Boy Who Swallowed Eric Clapton“ – hat es nun auch mit einer Romanze aufgenommen, und zwar „Romance“ von Masa Sumide. Ich finde, das übertrifft sogar noch seine Billie-Jean-Performance.